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30.04.2019, 22:37 Uhr
Vorschau auf Souverän 2/2019
 
Für ein bürgerliches Europa
Die EU hat ein Problem, so diagnostiziert Manfred Weber, Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei (EVP) bei den Europawahlen: „In vielen Gesprächen mit den Menschen – ob in Deutschland oder europaweit – spüre ich, dass die EU als kaltes Projekt, als Projekt der Technokraten und Eliten wahrgenommen wird. Europa befand sich die letzten Jahre im Krisenmodus. Für die Menschen ist die EU daher hauptsächlich eine Union der Wirtschaft, der Banken und der Rettungsschirme.“ Diesen gefühlten Graben zwischen der EU und den Menschen möchte Weber überwinden. Wie er gemeinsam mit den Bürgern ein neues Kapitel für Europa aufschlagen will, lesen Sie in der neuen Souverän (Erscheinen: 13.05.2019). 

Alte Konzepte - neue Herausforderungen?
Liegen die gegenwärtigen Probleme der Europäischen Union vielleicht auch darin begründet, dass man nicht geduldig genug zusammenwachsen lässt, was zusammenwachsen soll? Wäre der alte Gedanke eines Europas der unterschiedlichen Geschwindigkeiten nicht einer Belebung wert? Bis vor wenigen Jahren war das Konzept der Ever Closer Union, also der Verwirklichung einer immer engeren Union der Völker Europas, die im Übrigen auch in Artikel 1 des Vertrages über die Europäische Union verankert ist, die Grundausrichtung der Europäischen Integration. Spätestens mit den Finanz-, Wirtschafts- sowie der Flüchtlingskrise ist allerdings klar geworden, dass zwischen den Mitgliedsstaaten unterschiedliche Vorstellungen bezüglich der zukünftigen Entwicklung der EU bestehen. Nicht wenige Mitgliedsstaaten stehen einer weiteren institutionellen Vertiefung der EU, die von einer politischen Europäischen Kommission ausgeht, skeptisch gegenüber. Jakov Devčić, Koordinator für Europapolitik bei der Konrad-Adenauer-Stiftung, analysiert in der neuen Souverän (Erscheinen: 13.05.2019), inwieweit das Konzept des „Europas der verschiedenen Geschwindigkeiten“ die europäische Integration vorantreiben kann. 

Jenseits des politischen Islam
In der Einschätzung vieler Menschen gilt der Islam als rückwärtsgerichtet und radikal. Doch es gibt inzwischen Strömungen, die sich deutlich davon abheben. Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin am Forschungszentrum Globaler Islam an der Goethe-Universität Frankfurt, schaut hinter die Kulissen der täglichen einer heterogenen Religion und beschreibt vier Gruppierungen und ihre Mitglieder, die sich nicht von den großen fundamentalistischen Dachverbänden vertreten fühlen und eigene Wege gehen möchten. Mehr zum Thema in der aktuellen Ausgabe der Mitgliederzeitschrift Souverän, die am 13. Mai 2019 erscheint.
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