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01.03.2020, 21:54 Uhr
Beschluss des Bundeskabinetts zur Grundrente
Das Bundeskabinett unter Leitung von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat Mitte des Monats den Gesetzentwurf zur Einführung einer Grundrente beschlossen und damit ein weiteres zentrales Vorhaben der Bundesregierung auf den Weg gebracht. 
Berlin - Rund 1,3 Millionen Bezieher kleiner Renten sollen ab 2021 einen Aufschlag bekommen. Geplant sei, dass die zunächst 1,3 Milliarden Euro, die die Grundrente kosten soll, mit Steuermitteln finanziert werden sollen. 

Die Grundrente sei ein folgerichtiger Schritt zur Vermeidung von Altersarmut. Ein Land, in dem niemand nach einem Leben voller Arbeit und Sorge für andere Menschen zur Tafel gehen oder Flaschen sammeln müsse. Die Grundrente bedeute, dass die Lebensleistung von 1,3 Millionen Menschen, die jahrzehntelang gearbeitet, Kinder großgezogen und Angehörige gepflegt haben, stärker gewürdigt und besser honoriert wird.

Vor allem Frauen würden davon profitieren. Denn bis heute seien es ja meistens die Frauen, die wegen der Familie beruflich zurücksteckt haben oder in Branchen arbeiten, in denen mitunter mehr verlangt als verdient wird. So äußerte sich auch Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, die den Gesetzentwurf im Auftrag der Bundesregierung vorstellte. 

Gerade viele Rentnerinnen und Rentner im Osten Deutschlands würden von der Grundrente profitieren. Damit wird anerkannt, dass sie oft besonders lange, aber zu niedrigen Löhnen gearbeitet haben.

Quelle: Deutscher Bundestag; „heute im bundestag" (hib)
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